27. Oktober 2023

9:16 Content - Die Revolution in vertikaler Form

In der Ära der sozialen Medien sind wir Zeugen eines radikalen Wandels in der Art und Weise, wie wir Informationen konsumieren und Inhalte erstellen. Es gibt einen klaren Trend, der sich immer mehr abzeichnet: 9:16 Content, auch bekannt als Vertical Video. Dieser neue Ansatz hat die Art und Weise, wie wir uns mit der digitalen Welt verbinden, grundlegend verändert, und es ist an der Zeit, darüber zu sprechen. Denn, um es klar zu sagen: "Don't make TikTok, make 9:16!"

These 1: 9:16 Denken ist das Gebot der Stunde

Wer heute nicht in 9:16 denkt, ist definitiv spät dran. Die Menschen verbringen immer weniger Zeit vor klassischen Medien wie dem Fernseher und immer mehr Zeit auf ihren Smartphones. In dieser Entwicklung werden neue Plattformen oft unterschätzt. Ein gutes Beispiel ist YouTube Shorts, das bereits in vielen Ländern organisch erfolgreicher ist als TikTok. Dennoch schlafen die meisten Marken diese Gelegenheit so, wie sie TikTok einst verschlafen haben. Der Erfolg von 9:16 Content auf diesen Plattformen ist ein klares Zeichen für einen Paradigmenwechsel in der Unterhaltungsbranche.

These 2: Always in > Always on

Die Idee von "Always On" als Ansatz für Content wird überschätzt. Was wirklich zählt, ist "Always In". Das bedeutet, auf Augenhöhe mit der Community zu sein, aktiv in den Kommentaren zu interagieren und vor allem mutig zu sein. Humor und Selbstironie sind Schlüsselkomponenten, um die Herzen der Zuschauer zu gewinnen. Sich selbst nicht zu ernst zu nehmen und bereit zu sein, Risiken einzugehen, sind Eigenschaften, die heute in der digitalen Unterhaltungswelt belohnt werden.

These 3: Seid mutig – und habt keine Angst vor Shitstürmchen

Mut ist eine unterschätzte Eigenschaft in der digitalen Welt. Viele Menschen reagieren aus Angst, anstatt proaktiv zu agieren. Die Angst vor Shitstorms und negativem Feedback ist allgegenwärtig. Doch es ist wichtig zu erkennen, dass nicht jeder kritische Kommentar einen Shitstorm auslöst. Viele davon sind lediglich "Shitstürmchen" – kleinere, beherrschbare Aufregungen. Ein bemerkenswertes Beispiel ist die Deutsche Bahn, die sich nicht scheut, auch politische Standpunkte zu vertreten. Dies zeigt, dass Mut und Authentizität in der digitalen Welt geschätzt werden, auch wenn es gelegentlich zu kontroversen Reaktionen kommt.
In einer Welt, in der 9:16 Content die Norm wird und der Mut zu unkonventionellen Ideen belohnt wird, ist es an der Zeit, dass Marken und Kreative umdenken. Anstatt auf altbekannte Wege zu setzen, sollten sie sich auf die Revolution in vertikaler Form einlassen. Denn in einer Zeit des Wandels sind es die Mutigen, die die Zukunft gestalten und die Herzen der Zuschauer erobern.

Also, vergesst TikTok – macht 9:16 Content!

Alle News anzeigen